Rettungskarte des ADAC rettet vielleicht auch einmal ihr Leben

Foto: ADAC
Wir hoffen alle, es passiert nichts. Das Leben schreibt allerdings andere Zahlen.
Rettungskräfte erhalten so die wichtigsten Informationen über das Unfallfahrzeug, und zwar griffbereit am Unfallort. Die Vielfalt der Fahrzeuge ist sehr groß und wir als Freiwillige Feuerwehr müssen wissen, wo und wie das verunglückte Auto aufzuschneiden ist. Diese Informationen liegen bisher meist nicht direkt an der Einsatzstelle vor. Anders mit der ADAC-Rettungskarte: Sie wird hinter die Fahrer-Sonnenblende im Auto positioniert. Feuerwehren und andere Hilfskräfte haben die lebensrettende Information dann direkt am Fahrzeug vorliegen. Mit der Karte wissen wir, wo wir aufschneiden müssen und wo Airbags und Batterien liegen.
Die Rettungskarte ist auch deshalb wichtig, weil eingesetzte Karosserieversteifungen bei modernen Fahrzeugen dazu führen können, dass die von Feuerwehren benutzten Rettungsscheren schnell an ihre Leistungsgrenze kommen. So geht wertvolle Zeit verloren. Die Automobilhersteller sind aufgerufen, in allen Neufahrzeugen die DIN A 4 Rettungskarte im Bereich der Fahrer-Sonnenblende einzulegen. Jeder Neuwagen sollte nach dem Vorschlag des ADAC mit der passenden Rettungskarte an der Sonnenblende ausgeliefert werden. Sie enthält alles, was professionelle Retter zum konkreten Fahrzeugmodell wissen müssen (dargestellt wird, unter anderem, die höchst mögliche Airbagausstattung in der jeweiligen Modellreihe). Für bereits im Verkehr befindliche Fahrzeuge kann dies über das Netz der Markenhändler oder auch über ein - neu zu schaffendes - zentrales Internetportal erfolgen.
Eine ganze Reihe von Fahrzeugherstellern bieten bereits auf ihren eigenen Internetseiten Rettungskarten zum Ausdrucken an - wir zeigen hier, wie Sie zur Rettungskarte für Ihr Fahrzeug kommen.
Der ADAC hat auf seiner WEB-Seite folgende Ausführungen zur Rettungskarte veröffentlicht. www.adac.de/infotestrat/ratgeber-verkehr/sicher-un
Schornsteinbrand
Allgemeines:
Beim Verfeuern von Holz erhöht sich das Risiko eines Schornsteinbrands, wenn nasses Holz oder nicht vorgesehene Brennstoffe (z.B. Fett) verheizt und durch unvollständige Verbrennung Rußpartikel (Glanzruß oder Schmierruß) angesammelt werden. Auch bei zu groß ausgelegten Zentralheizungsöfen besteht diese Gefahr, da er bei nicht entnommener Energie die Luftzufuhr drosselt und daher die vollständige Verbrennung nicht möglich ist. Die Ablagerung der Rußpartikel im Schornstein wird auch durch einen zu geringen Luftstrom begünstigt, der u. a. durch einen zu kleinen Querschnitt des Schornsteins verursacht wird.
Auslöser eines Schornsteinbrandes:
Die Ursachen, die einen unkontrollierten Schornsteinbrand hervorrufen, sind vielfältig:
• Starker Wind kann das Brandgut zu stark entfachen, so dass die Flammen höher als gewöhnlich schlagen.
• Brandgut, das für die Feuerstelle nicht geeignet oder nicht vorgesehen ist.
• Sauerstoffmangel. Durch eine unvollkommene Verbrennung wird der Brennstoff im Brennraum nicht vollständig verbrannt. Die Nachverbrennung erfolgt dann im Kamin.
• Starker Wind kann das Brandgut zu stark entfachen, so dass die Flammen höher als gewöhnlich schlagen.
• Brandgut, das für die Feuerstelle nicht geeignet oder nicht vorgesehen ist.
• Langflammiges Brandgut (z. B. Nadelhölzer) entfachen den Brand.
• Brandgut, das für die Feuerstelle nicht geeignet oder nicht vorgesehen ist.
Bekämpfung:
Ein Schornsteinbrand darf nicht: mit Wasser gelöscht werden, da sich im Inneren sofort Wasserdampf (Wasser verdampft im Verhältnis 1:1700 bei 100°C) bilden würde, der durch den schlagartigen Druckanstieg den Schornstein schwer beschädigen, möglicherweise auch explodieren lassen kann.
Möglichkeiten zur Brandbekämpfung sind:
• In allen Fällen sollte die Feuerwehr und der zuständige Bezirksschornsteinfeger-/Kaminkehrermeister hinzugezogen werden.
• Den Schornstein kontrolliert ausbrennen zu lassen, das heißt unter ständiger Beobachtung, wobei man die Luftverhältnisse durch die Kamintüren oder Öfen etwas regulieren kann.
• Mit Kaminkehrerwerkzeug den brennenden Ruß aus dem Schornstein entfernen (ausschlagen) und außerhalb ablöschen.
• Wenn eine Ausbreitung (Gebäudebrand) droht, kann auch ein Pulverlöscher als letzte Möglichkeit benutzt werden. Auch mit einem Schwefelspan wird das Feuer gelöscht (erstickt).
• Auch wenn das Feuer aus ist, sollte man denn Kamin noch mehrere Stunden beobachten, da dieser noch eine Menge Wärme ausstrahlt.
Rauchmelder

Die kleinen Überlebenshelfer sollten in keinem Haushalt fehlen.
Gefährlicher als das Feuer ist der Brandrauch!
Flammen sind durch die Hitze zusammen mit dem grellen Licht gefährlich, aber durch die optische Wahrnehmung wird die Gefahr richtig eingeschätzt.
Tödlicher bei einem Brand sind jedoch die Rauchgase, denn nachts schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken. Deshalb fallen fast alle Brandtoten nicht den Flammen, sondern den giftigen Rauchgasen zum Opfer, die während der Schwelbrandphase entstehen. Deshalb sollten in den Wohnbereichen Rauchwecker (Melder) Wache stehen.
Woraus sich der Brandrauch zusammensetzt, hängt ganz davon ab, was brennt. Bei der Verbrennung anorganischer Stoffe entstehen vergleichsweise harmlose Gase. Bei einem Wohnungsbrand verbrennen hingegen hauptsächlich organische, also kohlenstoffhaltige, Stoffe, aus denen viele gefährliche Gase und Rauchbestandteile entstehen.
Die im Diagramm angegebene Rauchmenge wird in m³/h angezeigt. Das bedeutet, dass bei Heizöl ca. 250 m³ Brandgase pro Stunde entstehen.
