Im Februar trafen sich zehn interessierte Kinder und Jugendliche aus Großensee, um gemeinsam die Idee eines Kinder- und Jugendbeirates für den Ort weiter auszugestalten. Begleitet wurde der Abend von zwei Vertreterinnen eines bestehenden Kinder- und Jugendbeirates aus Ahrensburg, Jules und Celine, sowie von Anna Schmalowski von der Fachstelle Jugenddemokratiebildung des Kreisjugendrings. Sie berichteten von ihren Erfahrungen und führten gemeinsam mit den Teilnehmenden durch den Abend. Celine wird zudem künftig den Jugendtreff in Großensee leiten.
In einer offenen Runde konnten die Kinder und Jugendlichen ihre Vorstellungen einbringen und darüber beraten, wie ein solches Gremium künftig organisiert sein könnte. Dabei wurden bereits erste konkrete Ergebnisse erarbeitet, die nun als Wunsch an die Gemeinde herangetragen werden:
So soll der Kinder- und Jugendbeirat künftig in einem Wahllokal gewählt werden. Teil des Beirates können junge Menschen im Alter von 10 bis 20 Jahren sein. Vorgesehen ist ein Gremium mit fünf bis maximal neun Mitgliedern.
Darüber hinaus war den Teilnehmenden wichtig, dass auch jüngere Kinder eine Möglichkeit bekommen, ihre Anliegen einzubringen. Deshalb soll es zusätzlich separate Kinderversammlungen geben. Zu diesen Treffen sollen jüngere Kinder themenbezogen per Brief eingeladen werden, damit sie ihre Ideen und Wünsche für Großensee einbringen können.
Im nächsten Schritt wird sich nun der Sozialausschuss der Gemeinde mit den Ergebnissen befassen. Gemeinsam mit Unterstützung von Anna Schmalowski soll eine Satzung für den Kinder- und Jugendbeirat erarbeitet werden. Diese wird anschließend in die Gemeindevertretersitzung eingebracht, wo über die Einrichtung des Gremiums beraten und entschieden wird.
Mit dem geplanten Kinder- und Jugendbeirat möchte die Gemeinde Großensee jungen Menschen künftig eine stärkere Stimme geben und ihnen die Möglichkeit bieten, aktiv an der Gestaltung ihres Lebensumfeldes mitzuwirken.



